FR / 18.5. / 21:00 / MK
Greg MacPherson & Band (CAN)


Als Songwriter gleichermaßen in der Tradition von Woody Guthrie, Leonard Cohen und Joe Strummer stehend, reichen die musikalischen Einflüsse des jungen Kanadiers weiter: von den Sümpfen Louisianas bis in die engen, staubigen Proberäume Chicagoer Postrockbands der 90er, wie Tortoise und Big Black. Seine Songs wirken reduziert, doch sind seine Arrangements stets komplex und sie entfalten eine Eindringlichkeit, der sich zu entziehen nicht so recht gelingen will. Über allem schwebt fast entrückt Greg MacPhersons Stimme - voller Leidenschaft - die noch dem düstersten Song Glanz verleiht und auch dem abgebrühtesten Hab-Ich-Alles-Schon-Gehört ein Lächeln ins erstaunte Gesicht drückt. Alle, für die Authenzität auch ohne Vollbart, Fingerknöchel-Tattoos, Harz an den Händen und Whiskyflasche neben dem Mikrofonständer auskommt, sollten sich den Termin vormerken!
SA / 19.5. / 21:00 / MK
KONZERT WURDE LEIDER ABGESAGT!! TUSQ
MI / 30.5. / 21:00 / MK
Rich Hopkins & Luminarios

New Album:Buried Treasures auf Blue Rose Records Release Date: 27.01.2012
Kein anderer Blue Rose-Künstler arbeitet so regelmäßig wie Rich Hopkins aus Tucson, Arizona! Gleich zu Beginn des Jahres 2012 erscheint das brandneue Werk von Rich Hopkins & Luminarios, Buried Treasures. Es handelt sich dabei bereits um das 14. Album dieser Desert Rock-Institution, diverse andere Hopkins-Projekte wie die Sand Rubies oder das 2008er Honeymoon-Epos Loveland mit seiner Partnerin Lisa Novak sind da nicht mal eingerechnet. Es ist schon wirklich erstaunlich, wie der als Wüstenrocker in die Musikgeschichte eingegangene Haudegen es jedes Mal schafft, sich selbst neu zu erfinden und nach all den vielen Jahren, Tourneen und Platten angriffslustig und motiviert zu bleiben. Buried Treasures ist da gar keine Ausnahme - im Gegenteil! Mal wieder scheint Rich Hopkins in einen dieser zahlreichen Jungbrunnen gefallen zu sein, die da in seiner Heimat Tucson herumstehen müssen, mal wieder ist ihm eine Platte gelungen, die sich mit so manchen der allerbesten in seinem enormen Backkatalog messen lassen kann!
FR / 1.6. / 21:00 / MK
The Flying Eyes (USA)


hier 2 Songs vom neuen Album:
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THE FLYING EYES - DONE SO WRONG TOUR 2012
präsentiert von ECLIPSED, Good Times Magazin und Cosmic Lava
Die jungen Psychedelic-Rocker aus Baltimore spielten am 24.03.2011 beim Rockpalast/Crossroads Festival in Bonn.
Bleibenden Eindruck haben The Flying Eyes schon im Sommer 2010 hinterlassen, bei einer ausgedehnten Festival&Club-Tour durch Europa. Höhepunkte waren das Burg Herzberg Festival und das legendäre tschechische Trutnov Open Air! Im März 2011 erscheint das zweite Album "Done So Wrong" (Trip in Time/Rough Trade).
Auf extrem authentische Art präsentiert das US-Psychedelic-Blues Quartett „The Flying Eyes“ aus Baltimore auf ihrem Debütalbum den zeitlos-warmen 60s heavy-fuzz Sound der „Summer Of Love Generation“, mit Wurzeln im rauen Mississippi-Delta-Blues der exzessiven 1920er Jahre. In der Machart und der instrumentalen Besetzung des Albums lassen „The Doors“ grüssen, vor allem dann wenn die ersten gehauchten Töne des ausdruckstarken und
markanten Gesangs erklingen. Die 10 Eigenkompositionen besitzen Intensität, Feeling und Melodie, das Spektrum reicht von sphärischen, düsteren balladenartigen Passagen bis hin zu wilden hypnotischen-triped-out Improvisationen. Trotz ihres jungen Alters gehen diese talentierten Jungs den richtigen Weg und entführen den Hörer in die Zeit, wo Musik einfach nur Musik war; leidenschaftlich, emotional und theatralisch! Benannt haben sie sich übrigens nach einem Science-Fiction Roman von J. Hunter Holly aus dem Jahr 1963. … die Zeitreise hat begonnen und der Einstieg sollte nicht verpasst werden!
SA / 2.6. / 21:00 / MK
COOGANS BLUFF
Video:
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"Die Retro-Reise gelingt, weil Coogans Bluff viel Energie und einen überzeugenden Sound haben. Ein bisschen wie die frühen Kings Of Leon."
- Rolling Stone Magazin -

Seit 2003 gehen COOGANS BLUFF (nach einem alten Eastwood Film aus dem Jahr 1968 benannt) auf ihre musikalische Zeitreise und zelebrieren eine eigene Art dessen, was in den End-60ern und 70er passierte, gepaart und gewuerzt mit Stonerrock-Einfluessen und epischen Instrumentalparts, mit funky Blaesern und eingaengigen Hooks. Alles ohne als staubige Jukebox zu langweilen oder als Coverband zu verenden. Nach "CB FUNK" (2007) und MAGIC BUBBLES (2011) macht die Band mit "PONCHO EXPRESS" (2012) einen grossen Schritt und eine ueberrasche Wende. Versuchte man schon bei den beiden Vorgaenger-Alben mit Begriffen wie "natural-heavy-kickass-blues-rock&roll-krautrock" die Musik zu beschreiben, wird es nun noch ein paar Bindestriche mehr benoetigen. Die Schubladen duerfen gezogen werden, die Trendpolizei darf draussen warten. Oder geht es einfach nur um den Superlativ der Genrebezeichnungen: ROCK. Verschnoerkelt, verziert, gestempelt, gesprayt. Hauptsache grosse Buchstaben. Charlie Paschen (drums), Willi Paschen (guitar), Clemens Marasus (bass) und Thilo Streubel (voc) sind seit mehr als einem Jahrzehnt COOGANS BLUFF. Nachdem Thilo eine Baby-Pause einlegen musste, die Band aber ein verlockendes Angebot, auf dem Duna Jam Festival in Sardinien zu spielen, nicht ablehnen wollte, begann man das Set umzubauen und mit Stefan Meinking (trombone) und Max Thum (saxophone) zu arbeiten, um fehlende Vocals zu verdecken. Beide hatten schon auf "MAGIC BUBBLES" einige Tracks veredeltet. Nun aber, entstanden neue Songs und ueberraschenderweise wurden es keine Instrumentals, sondern Bassist Clemens schnappte sich das Mikro und heraus kam eine wahnwitzige Mischung aus dem jungen Captain Beefheart, Tom Waits und einem Jimmmy Castor mit seinem tonnenschweren, alles niederwalzenden 70er Funk-Bunch. In nur zwei Tagen wurde "PONCHO EXPRESS" live und analog (was sonst) eingespielt und anschließend von Charlie selber gemixt. Natuerlich werden hier Vorbilder zitiert und zusammengefuehrt, alten Dekaden gehuldigt, aber zeitgemaess und frisch aufpoliert. Hier treffen 70er, auf 90er und alles mit aktueller TÜV-Plakette aus dem Hier und Jetzt. Ufo, Golden Earring, The Stooges, Can, aber genauso Pearl Jam, Big Chief, Monster Magnet oder Motorpsycho und Graveyard.
Organische und authentische Vibes, Riffrock, melodisch, catchy, funky. Wenn Nebelschwaden sich gelegt haben, kann getanzt oder der Kopf geschuettelt werden. Der Esel ist gesattelt... take a ride.
DI / 5.6. / 21:00 / MK
Bjørn Berge (N)

Photo by: Morten Strøm
"Blackwood" Tour 2012
Bjørn Berge (g, voc)
Bjørn Berge interessiert sich für Musik seitdem er 13 Jahre alt ist und spielt seitdem Gitarre und Banjo. Während seiner Karriere hat er sich den Ruf eines aussergewöhnlichen Gitarristen erspielt. Sein "fingerpicking style" hat ein einzigartiges Level erreicht und macht ihn zu einem bekannten Musiker sowohl auf den europäischen als auch auf den kanadischen und amerikanischen Bühnen. Seine Musik ist schwer zu kategorisieren, da er viele verschiedene Musik Genre vereint, Folk/Blues durchsetzt mit Elementen aus Rock und Funk. Er performt seine eigenen Songs, aber auch seine Interpretationen und Versionen von Songs/Bands wie z.B. die Red Hot Chilli Peppers, John Butler Trio, Joni Mitchell oder Motörhead, um nur ein paar Namen zu nennnen.
DO / 7.6. / 21:00 / MK
FATBOY (Schweden) & Support

Scheinbar beherrschen die Schweden wahrlich jede Facette der Rock- und Pop-Musik aus dem Effeff. Selbst der gute alte Country und Rockabilly hat im Norden Europas sein Eigenleben entwickelt. FATBOY leben diesen Stil seit anderthalb Dekaden und sind dementsprechend hervorragend aufeinander eingespielt. Nicht umsonst wurden sie als "Best Group Of The Year" beim Schwedischen Grammy nominiert. Auf ihrem aktuellen Album "Overdrive" experimentieren FATBOY auch mit neuen Sounds, wie etwa Jazz und Balkan Beats, ohne jedoch ihrer Liebe zum 50's Rockabilly, Rock und Country Abbruch zu tun.
FR / 22.6. / 20:00 / HsD
TEENITUS FESTIVAL 2012
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Presented by Thee TEENITUS Teem, Eine Welt Aus Hack and the remnants of I Love Marbach Records

LINE UP:
THEE OH SEES
KING KHAN & THE SHRINES
FELIX KUBIN
LUCKY DRAGONS
R. STEVIE MOORE
HGICHT
LAS KELLIES
ORCHESTRA OF SPHERES
HUSH HUSH
BARBEROS
PORK 4
1 weiterer Act tba.
DJ'S:
ITTY MINCHESTA
JIMMY TRASH / MOHAIR SAM
NORMAN HEMLEY
SA / 23.6. / 20:00 / HsD
TEENITUS FESTIVAL 2012
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Presented by Thee TEENITUS Teem, Eine Welt Aus Hack and the remnants of I Love Marbach Records

LINE UP:
THEE OH SEES
KING KHAN & THE SHRINES
FELIX KUBIN
LUCKY DRAGONS
R. STEVIE MOORE
HGICHT
LAS KELLIES
ORCHESTRA OF SPHERES
HUSH HUSH
BARBEROS
PORK 4
1 weiterer Act tba.
DJ'S:
ITTY MINCHESTA
JIMMY TRASH / MOHAIR SAM
NORMAN HEMLEY
SA / 8.9. / 21:00 / MK
DOTA -DIE KLEINGELPRINZESSIN- und UTA KÖBERNICK



Unvermeidliche Lieder
Einmalig doppelt
Dota und Uta spielen unvermeidliche Lieder über öffentliche Verkehrsmittel und trügerische Tütensuppen, Scheiterhaufen und Schattenwerfer, Romantik und Rosinen, Zwischenräume und Großstadt-Träume. Alltag eben. In Zürich (Uta) und in Berlin (Dota). Mit Sorgfalt, Charme und Witz in Texte und Töne gegossen, kombiniert zu einem Programm, das seinesgleichen gar nicht erst sucht. Dargebracht von zwei Künstlerinnen, die strahlen, offenherzig und unmittelbar. Und gelegentlich ganz schön schräg. Ein einmaliges Doppel-Konzert der zwei bemerkenswertesten jungen Liedermacherinnen, die der deutsche Sprachraum derzeit zu bieten hat. Beide ausgezeichnet mit dem Deutschen Kleinkunstpreis (Förderpreis 2011 & 2009)
Kleingeldprinzessin Dota Kehr (Berlin) schreibt und singt Lieder über die großen, kleinen und verstrickten Gefühle und Situationen des Alltags, voll von Wortwitz und Binnenreimen und immer noch mit einem Stückchen der Selbstverständlichkeit von Straßenmusik. Eben diese brachte ihr auch den Namen "Kleingeldprinzessin" ein.
"Musik, die einnimmt und geborgene Minuten anbietet, ohne sentimental oder abgeschmackt zu wirken. Eine Gratwanderung, die nicht vielen gelingt und Hoffnung macht, dass Dota eine neue musikalische Bewegung anführen könnte, die sich gegen die grassierende säuselige Befindlichkeits-Popelektronik mit Schlafzimmerbettkantenängsten stemmt und Humor, Poesie und Tiefe zurück in die leichten Melodien über die schöne Liebe und den bösen Alltag bringt... Durchatmen und einsaugen von Stimmungen, die aufrichtig wirken, poetisch und klar... Die Kleingeldprinzessin ist wohl Berlins interessanteste Newcomerin..."
Kieler Nachrichten
Uta Köbernick (Zürich) ist Schauspielerin, Sängerin, Autorin, Musikerin und Kabarettistin. Ihre Texte überraschen mit unerwarteten Wendungen: Wo sie an der Oberfläche anzusetzen scheinen, gehen sie unvermittelt unter die Haut und wenn sie gerade allzu tiefgründig zu werden drohen, verkehren sie sich plötzlich ins Federleichte oder laufen ins Leere. Immer haarscharf an der Grenze zwischen Poesie und Realität. Uta Köbernick macht Scheiterhaufen zu Sprungbrettern. Und das mit einer sprachlichen Gewissenhaftigkeit und wortwörtlichen Sorgfalt, die nicht oft anzutreffen ist.
„Rabenlieder nennt Uta Köbernick ihre Musik in einem Stück ihres ersten Studio-Albums. Das ist aber nur die halbe Wahrheit: die junge Sängerin bringt mit ihren Texten den Alltag zum Funkeln – in seinen schönen, traurigen, kuriosen, nervigen Facetten. Die Lieder sind Seelen-Seismographen, Köbernicks Ironie rettet diese vor Pathos. „Vergessen worum´s geht“ heißt ein Titel. Ganz einfach: um gute Musik.“
DI / 11.9. / 21:00 / MK
IAN PARKER

Ian Parker - The Bare Bones Tour
„Brillantes Understatement Gitarrenspiel“
In den letzten zehn Jahren hat sich Ian Parker in Europa und den USA als einer der führenden Singer-Songwriter seiner Generation im Bereich Roots Music etabliert. Mit vier Alben und zwei Live-DVDs, die bei Ruf Records veröffentlicht wurden, hat Parker nicht nur ein ansehnliches Repertoire angesammelt, sondern sich auch eine stetig wachsende und treue Fangemeinde aufgebaut. Vor etwas mehr als zwei Jahren beschloss Ian, dass die Zeit für eine Konzertreihe reif sei, in der er bekannte Songs und neues Material in seiner reinsten Form präsentieren wollte – vertraut und doch auf das Wesentliche reduziert. Er trat in Clubs und auf Festivals beidseits des Atlantiks auf, die Tour erreichte ihren Höhepunkt mit einem Headliner-Auftritt beim Bayfront Festival in Duluth, Minnesota (USA). Auf vielfachen Wunsch seiner Fans zeichnete Ian dann endlich eine akustische Show auf. Im Februar 2011 entstand in Cardiff im „The Globe“ das Album „The Bare Bones“. Es enthält elf Songs und wurde von Fans und Presse gleichermaßen hochgelobt.
MI / 12.9. / 20:00 / ***18***
ACHTUNG AUF DEN 17.02.2013 VERLEGT!!! Olaf Schubert & seine Freunde - Neues Programm „SO!“
AUF DEN 17.02.2013 VERLEGT!!! TICKETS BEHALTEN IHRE GÜLTIGKEIT.
DAS NEUE PROGRAMM IM KULTURHAUS GOTHA

Der neue Schubert ist da. Gott sei Dank in alter Form, denn er sagt wie immer: „SO!“
„SO“ sind nicht nur Olaf Schuberts spiegelbildliche Initialen – vielmehr sprechen diese beiden Buchstaben für ihn selbst, denn wer SO sagt, hat Reserven. Dass Schubert diese Reserven überhaupt aktivieren muss, ist unwahrscheinlich, seine Akkus sind voll und selbst im gewöhnlichen Standby gibt er schon 150% Leistung.
Seine Auftritte sind legendär und es gelingt ihm, die etwas mageren 65 kg schubertschen Lebendgewichts durch schiere Bühnenpräsenz wie eine Tonne wirken zu lassen. Man weiß es: Olaf ist untergewichtig, aber überbegabt. Schubert wird wie immer viel erzählen, obendrein singen und es ist zu befürchten, dass er auch tanzt.
Jene, die versäumt haben, ihn live zu sehen, werden es irgendwann bereuen, denn wie steht schon geschrieben: Selig sind die, die ihn schon erleben durften.
Also strömet zu Hauf – er wird euch erleuchten!
Tickets unter:
SA / 15.9. / 20:00 / HsD
DEVISION

DE/VISION
Tour 2012 & Special Guests!
In Sachen Electro-Pop sind DE/VISION nach wie vor eine Institution. Und nicht nur hierzulande: Tourneen von Moskau bis Buenos Aires, Barcelona bis Tel Aviv und so weiter sind längst keine Seltenheit mehr für das Duo Thomas Adam und Steffen Keth. Seit Jahren kreieren die Beiden Melodien, die im Ohr bleiben und weben Soundteppiche, auf denen man gern verweilt. DE/VISION müssen sich vor niemandem dieses Genres verstecken.
MI / 19.9. / 21:00 / MK
BSG 9 (Bert Stephan Group)

chillrockjazz' ngroove
Bert Stephan (flh, git, voc)
Hansi Noack (vl)
Mario Noll (bg)
Mattias Macht (dr)
FR / 21.9. / 21:00 / HsD
FELIX MEYER & BAND
Präsentiert von:



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Da, wo das Leben tobt
Felix Meyer - der große popmusikalische Geschichtenerzähler
Deutsch Gesungenes hat gerade Hochkonjunktur. Aber es ist ja nicht die Frage des das, sondern die Frage des wie. Und da gibt Felix Meyer ganz neue Antworten. Überraschende Antworten mit der Musik. Ehrliche Antworten im Text. „Ich kann nicht anders“, sagt er und lächelt, „ich komme vom Bildermachen zum Schreiben. Und zwar aus dem Bereich der Dokumentarfotografie. Ich brauche nicht mehr Wahrheit als das Leben hergibt. Das kann schon überraschend genug sein.“ Die zweite Platte von Felix Meyer „Erste Liebe/Letzter Tanz“ ist voll von dieser Ehrlichkeit und mindestens genau so reich an Überraschungen. Die neuen Lieder dokumentieren, dass mit Felix Meyer ein popmusikalischer Geschichtenerzähler herangewachsen ist, der in der Tradition der großen französischen Chansoniers, etwa Jacques Brel ebenso steht, wie in der, großer amerikanischer Chronisten, etwa Tom Waits. Vergleiche, die Felix Meyer keineswegs scheuen muss. Schon nach der ersten CD haben Felix Meyer und seine Mitstreiter die Straße immer häufiger mit der Bühne getauscht. Diese Häufigkeit wird mit „Erste Liebe/Letzter Tanz“ massiv zunehmen. Auf diesen Brettern, die angeblich auch die Welt bedeuten stehen Felix Meyer und Konsorten in rauem Zwirn oder in Nadelstreifen, jedoch weitestgehend ungebügelt, tragen edle Hemden, Hosenträger oder Unterhemden, auf den Köpfen schicke Hüte und Schiebermützen, aber doch schon ein wenig abgetragen und verbeult. Da stehen Nachfahren des fahrenden Volkes, die musikalisch und textlich jedoch ganz im Hier und Jetzt verankert sind. Offensichtlich kriegt man die Band zwar von der Straße, die Straße aber nicht aus der Band. Und das ist gut so; denn der charismatische Charme, die sprudelnde Lebendigkeit, die beflügelnde Leichtigkeit und die
bodenständige Ehrlichkeit bleiben sowohl auf der CD, als auch auf der Bühne in vollem Ausmaß erhalten. Auch diesen Spagat hat Felix Meyer mit Hilfe des Produzenten Franz Plasa auf „Erste Liebe/Letzter Tanz“ mit Bravour hinbekommen.
Franz X.A. Zipperer
MI / 26.9. / 20:00 / MK
Marek Fis

Ostblocklatino – Ein Pole legal in Deutschland - Marek Fis
Polen! - Für viele Deutsche so weit weg, wie Vera am Mittag vom Idealgewicht.
Marek ist ein Wanderer zwischen den Welten. Auf der einen Seite Puff in Warschau und auf der anderen einer in Berlin. Als Pole hat er viel von der Welt gesehen. Und auch mitgenommen! Von der Trümmerfrau bis hin zum Tokio Hotel Groupie - er kriegt sie alle. Das Leben eines Polen in Deutschland ist voller Gefahren, Ängste und Möglichkeiten. Er kann uns aber auch weiterhelfen: Wer ist der Mann, der ihr Auto zuletzt gesehen hat? Wer ist dieser Kerl, dessen Frau bei Ihnen putzt?
Wer schleust hunderte Erntehelfer auf die Felder der BRD? Marek Fis beantwortet Ihnen gerne all diese Fragen! Über Marek: Marek Fis wurde in dem kleinen ostpolnischen Ort Ostrowiec Swietokrzynski Pomorski als Sohn einer Fleischereifachverkäuferin und eines Holzfällers geboren. Schon als kleines Kind war er immer der Depp. Er war zu dick fürs Töpfchen, aß seinem Bruder Wladek immer alles vom Teller und beim jährlichen Karneval, der einzigen Attraktion in Ostrowiec Swietokrzynski Pomorski, brach er sich jedes Mal mindestens ein Körperteil. Der ostpolnische Marek Fis begeistert seit jeher mit einem außergewöhnlichen Humor, der durch Schärfe und Würze besticht und jeden Zuschauer zum Lachen und Staunen bringt. Marek spielt mit dem Publikum, bezieht die Menschen in sein Realityprogramm mit ein und plaudert aus seinem Leben. Jeder bekommt sein Fett weg.
Vorverkauf: Karten erhalten Sie in allen Pressehäusern der Zeitungen TA/OTZ/TLZ in Thüringen, alles CTS Vorverkaufsstellen, sowie allen angeschlossenen Tourist Informationen in Thüringen.
DAS KARTENTELEFON 0180. 505 5 505 (€ 0,14/Min., Mobilfunktarife können abweichen)
Ticketlink:
SA / 29.9. / 20:30 / HsD
PHILLIP BOA AND THE VOODOOCLUB (D)

Dieser Ausnahmekünstler MUSS einfach im Zusammenhang mit jeder derzeit und jemals relevanten PostPunk/Indie/Alternativband genannt werden, denn da reiht er sich ein, ohne jedoch an Individualität einzubüssen. Und "individuell" ist er, das kann man nun mal nicht anders sagen. Auch noch und weiterhin im Jahre 2012; im August diesen Jahres erscheint sein neuestes Studioalbum, ein rundes Bühnenjubiläum gäbe es auch zu feiern und der Voodooclub ist nach wie vor als grandiose Live-Band dabei.
DO / 4.10. / 20:00 / HsD
DONOTS (D) & Support

"Wake The Dogs" Tour 2012
& Special Guest
Die westfälischen DONOTS sind seit über 15 Jahren eine Band, immer Freunde geblieben, stets saunette Typen und grundsympathisch! Beste Vorraussetzungen also, um im Haifischbecken des Rock'n'Roll Business über Jahre zu bestehen.
Die DONOTS sind außerdem eine DER Institutionen Deutschlands in Sachen Punkrock. Auf mehr als 1000 Konzerte können sie stolz zurück blicken. Auf ihren energiegeladenen Shows wird so lange Schweiß und Blut vergossen, bis der komplette Laden Kopf steht. Und das wird er am Ende des Abends - so viel ist gewiss!
SA / 6.10. / 21:00 / HsD
KEIMZEIT

KEIMZEIT
KOLUMBUS - die Tournee zum 30-jährigen Bühnenjubiläum
Kaum zu glauben, dass die Band um Norbert Leisegang ihr 30-jähriges Bestehen feiert. Doch es stimmt, 1982 eroberte das damalige Geschwister Quartett der Leisegangs die Bühnen. 1990 das erste Album "Irrenhaus", 1993 der Hit "Kling Klang" und 1998 mit "Im elektromagnetischen Feld" zu neuen Ufern aufgebrochen. Nun erobern sie mit ihrem 10. Studioalbum "Kolumbus" die Bühnen und 2012 steht ganz im Zeichen der Jubiläumstournee.
So wie der Weltentdecker für Fernweh, Reisen, Sehnsucht, Liebe, Schmerz und einen beharrlichen Willen steht, so wird Keimzeit auf der Kolumbus-Jubiläums-Tournee das Publikum auf eine weite Reise mitnehmen und sämtliche Facetten ihrer musikalischen und textlichen Vielfalt zelebrieren. Keimzeit auf Reisen - und das seit nunmehr 30 Jahren.
MI / 17.10. / 20:00 / HsD
Der Familie Popolski

Im Auftrag der Wahrheit wieder unterwegs!
Der Familie Popolski
„Get the Polka started“
...heißt das neue Programm, mit dem die Familie Popolski wieder auf den Bühnen der Republik durchstartet. Die Polka ist ohne Zweifel die meistunterschätzte Gattung der Musik-Geschichte. Sie ist nicht nur die schwungvollste, sondern auch die älteste Musikform der Menschheit. Bereits 2.000 Jahre vor Christi Geburt wurden die ersten Polkas in Keilschrift in den Höhlen von Pyskowice verewigt. Wer hätte außerdem geahnt, dass berühmte und berüchtigte Popstars der Gegenwart als Polkamusiker begonnen haben. Von Lenny Krawitzki bis Dieter Bolek (vom Polkaduo Oleg und Bolek) haben viele Pop-Titanen lange versucht, ihre polnische Herkunft geheim zu halten.
Die Popolskis decken in „Get the Polka started“ viele neue Skandale anhand von Foto- und Filmbeweise auf und bringen die Wahrheit schonungslos ans Licht. Sie spielen die Songs so, wie sie in Ihrer eigentlichen Urform geschrieben wurden! Die kleine Polka für unterwegs (Polka to go) und die erste große Polkasymphonie von Opa Popolski sind nur zwei der neuen Enthüllungen, die die neun Familienmitglieder dem verblüfften Publikum präsentieren werden. Und wenn die Band am Abend die Bühne verlässt, bleibt wie in den beiden vorangegangenen Programmen nur ein Resümee: "Da geht der Post ab durch der Decke!" Struwko!
Die Band:
Pavel Popolski (Moderation, Drums), Mirek Popolski (Gitarre), Janusz Popolski (Bass), Danusz Popolski (Gesang, Piano, Keyboards, Trompete, Akkordeon, Melodika, Blockflöte, Mundharmonika, Kazoo, etc.), Andrzej Popolski „Der schone Andrzej” (Gesang), Bogdan Popolski „der Baumeister“ (Gesang, Gitarre), Dorota Popolski „Die rote Dorota” (Gesang), Elvek Popolski „Der wiederentdeckte Sohn des Kings“ (Gesang), Henjek und Stenjek Popolski „Der Dobrze Horns“ (die trinkfreudigste Bläsergruppe der Welt)
FR / 26.10. / 21:00 / MK
BOPPIN'B

Die Musik von Boppin’B ist heute ein vollkommen eigener Stil, der seinen Ursprung im Rock’n’Roll der fünfziger Jahre hat, aber durch Ska, Swing, Rockabilly, Punk und Pop zu einem eigenständigen Sound wird. Dazu kommen die Coverversionen moderner Popsongs im Boppin’B-Stil, einem Bestandteil des Programms, den die Band bereits 1990 mit der CD ‚The Look’, und dem gleichnamigen Coverversion des Roxette-Titels begonnen hat. Sehr viel Wert legen die fünf Musiker aber vor allem auch auf ihre Eigenkompositionen, die in englischer und deutscher Sprache geschrieben werden. Obwohl Boppin’B häufig im TV und Radio präsent sind, ist die wahre Heimat der Band eindeutig die Bühne. Das ist nach bislang über 4000 Auftritten auch kein Wunder. Die unglaubliche, teils sehr artistische Show der Band, ist stets der Musik untergeordnet und besticht vor allem durch die enorme Spielfreude und Energie. Damit gehört Boppin’B mit Sicherheit zu einem der besten Live-Acts der heutigen Zeit.
FR / 26.10. / 21:00 / MK
STICK MEN (USAD)


feat. TONY LEVIN, PAT MASTELOTTO + MARKUS REUTER
Dieses Trio ist wahrlich einzigartig. Die drei Ausnahmemusiker kreieren eine Art Progressiv Rock, wie man ihn höchst selten zu sehen und zu hören bekommt. Pat Mastelotto und Tony Levin - beide bekannt als langjährige Mitglieder der legendären King Crimson - bilden auch bei STICK MEN die Rhythmussektion. Markus Reuter komplettiert das Trio als einzigartiger Gitarrist, der ebenfalls das Spiel des Chapman Stick beherrscht.
DO / 1.11. / 21:00 / MK
WENZEL & BAND

Foto: MarkusAltmann
Tourneen führten ihn durch Frankreich, Österreich, Amerika, Nikaragua, die Türkei… Er stand mit Arlo Guthrie, Randy Newman, Ferhat Tunc, Konstantin Wecker und vielen Sängern auf der Bühne. Er hat Ehrungen überstanden von der GOLDENEN AMIGA, dem Heinrich-Heine-Preis über den Deutschen Kleinkunstpreis, der Ehrenantenne des Belgischen Rundfunks, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik (acht Mal). Er bleibt sich dennoch treu und kümmert sich weder um Schubladen noch modische Attitüden. Sein Werk speist sich aus einer schier unerschöpflichen Quelle. In den letzten Jahren hat Wenzel mit vielen CD-Produktionen überrascht. Jetzt kommen diese Songperlen, die live bisher keinen Raum hatten, auf die Bühne. Neue, unveröffentlichte Lieder, Nachdichtungen von Bob Dylan und Woody Guthrie und beinah in Vergessenheit geratene frühe Lieder finden in diesem Konzert zusammen. Schwermütig, lebenstoll, subversiv, warmherzig, zynisch, feingliedrig und direkt. Dabei bleibt Wenzel Flüchtling vor den Zumutungen der Welt. Mit bittersüßer Ironie trotzt er der schweren See. Ein Liebender, der niemals halb geliebt und nie leis gespielt mit seinen Narrenschellen, einer, der mit vollen Kellen austeilt und einsteckt, ein Weiser, auf dessen Arche sich die ewigen Paare umarmen: Glück und Wut, Liebe und Zeit, Flucht und Unterschlupf, Moment und Epoche. Zauber und Verstand. Erster und letzter Tag. Wahrheiten und wunderschöne Lügen. Er spielt auf der Bühne kein Theater. Sprachwitz und Melodien von unbändiger Lebenslust. Erleben Sie das neue Programm des poetischsten Musikers und Sänger des Landes -
„NOCH SCHÖNER LÜGEN“ - mit seiner exzellenten Band.
BESETZUNG
Wenzel: Gesang, Gitarre, Akkordeon, Piano
Hannes Scheffler: Gitarren, Bass
Thommy Krawallo: Gitarren
Stefan Dohanetz: Drums, Perkussion
FR / 2.11. / 21:00 / HsD
DRAGONFORCE (UK)

Die Briten DRAGONFORCE knallen euch einen Powermetal um die Ohren, dass es nur so scheppert. So ziemlich jeder ihrer Songs ist schneller als der Herzschlag, gekonnt verziert mit schnellen, prägnanten Gitarrensoli und einem unglaublich hohen, genretypischen Gesang. Mit „The Power Within" stellen DRAGONFORCE ihr neuestes Studioalbum vor und bescheren euch sicher einen ordentlichen Muskelkater im Genick.
SA / 3.11. / 21:00 / HsD
JOHNNY WINTER & BAND

DO / 8.11. / 20:00 / ***17***
Olaf Schubert & seine Freunde - Neues Programm „SO!“
Weimarhalle

Neues Programm "SO!"
Der neue Schubert ist da. Gott sei Dank in alter Form, denn er sagt wie immer: „SO!“
„SO!“ sind nicht nur Olaf Schuberts spiegelbildliche Initialen – vielmehr sprechen diese beiden Buchstaben für ihn selbst, denn wer SO sagt, hat Reserven. Dass Schubert diese Reserven überhaupt aktivieren muss, ist unwahrscheinlich, seine Akkus sind voll und selbst im gewöhnlichen Standby gibt er schon 150% Leistung.
Seine Auftritte sind legendär und es gelingt ihm, die etwas mageren 65 kg schubertschen Lebendgewichts durch schiere Bühnenpräsenz wie eine Tonne wirken zu lassen. Man weiß es: Olaf ist untergewichtig, aber überbegabt. Schubert wird wie immer viel erzählen, obendrein singen und es ist zu befürchten, dass er auch tanzt. Jene, die versäumt haben, ihn live zu sehen, werden es irgendwann bereuen, denn wie steht schon geschrieben: Selig sind die, die ihn schon erleben durften. Also strömet zu Hauf – er wird euch erleuchten!
Tickets unter:
FR / 9.11. / 21:00 / HsD
ANNE CLARK


"Fall Into Winter 2012"
In den 80ern avancierte sie zur Stilikone des New Wave, in den 90ern mischte sie ihre Musik mit technoiden Elementen, später haucht sie dem Neofolk ihre Kreativität ein und heute ist sie noch immer präsent: ANNE CLARK's Kunst ist einfach zeitlos, ihr typischer rezitativer Gesangsstil unverkennbar. Eine gefühlte Ewigkeit schon begeistert sie ein mittlerweile generationsübergreifendes Publikum, das schaffen nicht viele. Und müde wird die Grand Dame noch lange nicht!
FR / 16.11. / 21:00 / HsD
SCHELMISH + SAOR PATROL = TORAG

Heavy Bagpipe Punk meets Scottish Warpipe Punk
Einst trafen sich in Schweden zwei Bands - die eine aus Deutschland, die andere aus Schottland - und niemand ahnte, dass dies der Beginn einer großen Freundschaft war. Das Projekt TORAG war geboren. Die deutschen Schelmish machen seit 12 Jahren die Mittelaltermärkte und Festivals im In- und Ausland unsicher und haben sich so einen unvergleichlichen Namen geschaffen. Saor Patrol, ebenfalls seit fast 10 Jahren unterwegs, haben sich auch hierzulande eine sehr beachtliche Fangemeinde aufgebaut und einen neuen Stil in der Mittelalterszene etabliert. Zwei Bands, die für kraftvolle, treibende und urige Musik stehen, vereinigen sich zu TORAG. Zusammen entsteht daraus ein völlig neues Genre, hier treffen zwei Welten aufeinander und verschmelzen zu einer einzigen musikalischen Macht.
SA / 17.11. / 21:00 / HsD
DEKADANCE MIT OLAF SCHUBERT AM SCHLAGZEUG!
Kulturoffensive 2012


Da die geburtenschwachen Jahrgänge nun auch die Band erreicht haben und somit deutsche Musiker kaum noch im spielfähigen Alter verfügbar sind, greift DEKAdance nun zu drastischen Mitteln: Mit Hilfe der einzigartigen Fähigkeiten ausländischer Musikanten bricht die Band zu neuen Ufern auf. Da prallen peruanische Speed Polka auf talibanischen Death Metal - tschechische Seemanslieder mischen sich mit vietnamesischer Merengue. Das einzig deutsche ist die statisch/exakte, gleichsam intolerante Gleichschritt-Kriegsgeige von Hansi Noack, der aber unerkannt bleiben will und daher maskiert auftritt. Die Trompete spielt wieder ein Farbiger (diesmal ein Grüner) und Olaf Schubert sitzt am Schlagzeug.
DEKAdance bietet also auch 2012 das perfekte Komplettpaket, bestehend aus musikalischer Langeweile, dem Showfeuer des MDR, gepaart mit der Erotik einer Bundesgartenschau. Wieder im Programm: Wirtschaftsjazz!
Die Schlagzeugerin Gabi Schubert ist die "Schwester" des Komikers Olaf Schubert, der ihr auf merkwürdige Weise zum Verwechseln ähnelt. Seit mehreren Jahren sind Mitglieder der „Mutter aller Bands“ bei Aufführungen des legendären Krippenspiels in Mitteldeutschlands zu sehen.
Bert Stephan (voc/tp)
Gabi Schubert (dr) - alias Olaf Schubert
Brutaler Hansi (voc/v)
White Buster (voc/sax)
Black Buster (voc/tb)
Feuer Buster (git)
Tom Götze (bg)
Die 6 Musiker und der Geiger von DEKAdance machen Musik ausschließlich für Geld. Da es aber selten was gibt, spielt die Band sehr schlecht, dafür aber unglaublich kurz. Kaum ist die Band auf der Bühne, ist sie auch schon wieder im Bus. Die flüchtige Bühnenpräsenz hinterlässt beim Publikum allerdings bleibenden Eindruck. Zu erwähnen wäre da ein Gitarrensolo auf einer Posaune und ein schweinischer Witz. Höhepunkt der Show ist die Austreibung der Restmusikalität eines als bissiger Hund verkleideten Geigers mittels seines Bogens. Olaf Schubert sitzt derweil am Schlagzeug und im Bus ganz hinten.
FR / 23.11. / 21:00 / HsD
JOHN MAYALL & BAND
"Tough" - Tour 2012

Wenn man vom Vater des "weißen Blues" spricht, so kann es nur IHN geben: 1933 in England als Sohn eines Jazz Gitarristen geboren, wurde JOHN MAYALL im Blues Boom der 60er Jahre mit seiner Band „The Bluesbreakers" schnell bekannt. Mit Eric Clapton, Jack Bruce, Peter Green, John McVie, Mick Fleetwood, Andy Fraser, Mick Jagger und Mick Taylor hören sich die Besetzungen seiner Band in all diesen Jahren wie das Who's Who des Rock an. Das Gold Album „Turning Point" von 1969 begründete endgültig seinen legendären Ruhm weltweit. Trotz seiner 75 Lebensjahre hat JOHN MAYALL bis heute nichts von seiner Energie verloren. 2009 hat er sein Album „Tough" veröffentlicht und ist noch längst nicht leise!
SA / 24.11. / 21:45 / HsD
PETER HEPPNER

Foto Mathias Bothor
Peter Heppner ist mit seinem lang erwarteten zweiten Solo-Album "My Heart Of Stone" zurück.
Seit 20 Jahren ist Peter Heppner als Frontmann einer der erfolg- und einflussreichsten Bands der jüngeren, deutschen Musik-Geschichte bekannt.
Mit dem Elektro-Pop- und Dark-Wave-Act Wolfsheim hat der Hamburger alles erreicht, was man nur erreichen kann: bis heute im Radio präsente Hit-Singles (u. a. „Kein Zurück“, „Once In A Lifetime“, „Find You’re Here“, „Blind“), Edel-Metall für und Top-Chart-Platzierungen der Alben („Casting Shadows“, „Spectators“), Headliner-Auftritte bei riesigen Festivals und ausverkaufte Tourneen in Europa sowie den USA plus die höchste Auszeichnung, die die deutsche Musikindustrie zu vergeben hat – den Echo. Und all das auf einem kleinen, unabhängigen Label, ohne dabei jemals an Indie-Kredibilität zu verlieren oder kreative Zugeständnisse zu machen.
SA / 24.11. / 21:00 / MK
DE WOLFF

Das holländische Trio DeWolff fand 2007 zusammen und steht seitdem für authentischen Psychedelic Rock im Stile der späten Sechziger beziehungsweise frühen Siebziger, obwohl die Herren hinter Led Zeppelin oder The Doors beinahe ihre Großväter sein könnten. Pablo, Luka und Robin verwalten das Erbe jedoch nicht bloß, sondern versprühen die gleiche jugendliche Energie, mit der Gruppen wie The Black Keys oder Graveyard gerade eine neue Classic-Rock-Welle lostreten. Nach ihrer selbstbetitelten Debüt-EP und dem nachfolgenden Album "Strange Fruits and Undiscovered Plants" erspielte sich die Band einen hervorragenden Ruf an der Live-Front.
Seit Anfang 2011 steht die hochgelobte zweite Scheibe "Orchards/Lupine" in den Läden, mit der die Jungspunde bereits das Pinkpop-Festival und den deutschen Rockpalast beehrten. Die von Kritikern als Meisterwerk bezeichnete LP erreichte sogar den elften Rang in den heimischen Charts und schickt sich nun an, auch Resteuropa im Sturm zu nehmen. DeWolff zeichnen sich durch verträumte Mellotron-Sounds sowie knackigen Hardrock gleichermaßen aus, wobei sie für ihr jugendliches Alter bereits eine gehörige kompositorische Reife an den Tag legen. Dies beweisen nicht zuletzt schwelgerische Hymnen wie 'Who Are You Or The Magnificence Of Loving A Million Strangers' oder das an Deep Purple gemahnende 'Fever'. Die Stimmen von Robin und Pablo strotzen vor Charisma, als seien die beiden schon alte Hasen im Geschäft, während Drummer Luka verboten gut swingt wie der selige John Bonham.
Line up DeWolff:
Bass – Robin Piso
Gesang – Robin Piso, Pablo van de Poel
Gitarre – Pablo van de Poel
Keys – Robin Piso
Schlagzeug – Luka van de Poel
MI / 28.11. / 20:00 / HsD
Jochen Malmsheimer

Wenn Worte reden könnten oder: 14 Tage im Leben einer Stunde
Jochen Malmsheimer, der vielfach preisgekrönte Kabarettist und „König der Komiker“ (Nürnberger Zeitung), ist der Meister des epischen Kabaretts. Sein leidenschaftlicher Vortrag und seine entfesselte deutsche Sprache sind unverwechselbar, lustvoll und in immer wieder neuen Formen hebt er die Grenzen zwischen Unsinn und Poesie auf. Hier bleibt kein Stein auf dem anderen. So wird auch gleich zu Beginn des Programms „Wenn Worte reden könnten oder: 14 Tage im Leben einer Stunde“ schonungslose Offenheit in allen Punkten vereinbart: Endlich, über fünfzig Jahre nach Kriegsende in Deutschland, kommt der Zusammenhang zwischen Bahnhof und Leim zur Sprache. Das ist doch mal was! Auch danach ereignet sich eine ganze Menge, selbst Bärbel Höhn kommt zu ungeahnten Ehren. Bis zum Schluss ausgeführt wird, was geschähe, „Wenn Worte reden könnten“. Denn das Geschäft des Sprechens, von fast jedermann schamfrei in einer jeglichen Lebenslage schwunghaft betrieben, ist ein komplizierteres, als man gemeinhin ahnen möchte. Wie soll es da erst den Worten ergehen? Wenn Worte reden könnten, dann könnten Zahlen rechnen, so das Fazit dieses hoch unterhaltsamen Programms. Man wird sich hernach vielleicht nicht besser fühlen, aber wissen, wo der Gegner sitzt und vor allem: wie lange noch.
DO / 29.11. / 21:00 / MK
Matthias Egersdörfer

Ich mein´s doch nur gut!
Egersdörfer hat den ersten Mai gefeiert. Weil es so schön war, hat er den zweiten Mai auch noch mitgefeiert. Am dritten Mai ist Egersdörfer mit leichten Kopfschmerzen aufgewacht und würde gerne in aller Ruhe sterben. Egersdörfer darf aber nicht sterben. Stattdessen soll er eine Ankündigung für sein neues Programm schreiben. Das neue Programm gibt es noch gar nicht. Egersdörfers Sterbewünsche vervielfachen sich. Egersdörfer schreibt: Das neue Programm wird super. Es trägt den Titel: Ich mein´s doch nur gut. Auf der Bühne werden sie Egersdörfer sehen und ein Flasche Mineralwasser. Falls sich Egersdörfer einmal verschluckt, wird er aus dieser Flasche trinken. In seiner bisherigen Kabarettkarriere ist dies kein einziges Mal vorgekommen. Deswegen wird jeder Abend spannend. Ansonsten erzählt Egersdörfer Geschichten, die er eigentlich traurig findet. Trotzdem lacht das Publikum. Für Egersdörfer bleibt das ein Geheimnis. Egersdörfer ist der Ansicht, dass es jetzt mit der Ankündigung reicht und legt sich wieder aufs Sofa.
FR / 30.11. / 21:00 / HsD
Götz Widmann

Eine jahrtausendealte Kunst in ihrer heutigen Form. Götz Widmann, Barde, Liedermacher, Songpoet, der sich mit nichts als seiner Gitarre vor die Leute stellt und von der ersten bis zur letzten Minute hingegeben den Saal verzaubert. Jetzt auf Tour mit seinem neuen Album „Ahoi“ und jeder Menge Klassikern. Lieder die einen ergreifen, authentisch, mitreissend, lustig, traurig, zärtlich, böse, herrlich einfach, hochraffiniert, vorgetragen mit einer einzigartig abgrundtiefen Stimme, die wie kaum eine andere Ehrlichkeit, Wärme und Menschenliebe ausstrahlt.
Es gibt Künstler die werden irgendwann alt und es gibt Künstler die werden immer besser. Reifer, vielseitiger, niveauvoller als je zuvor spannt er mit seinen Songs einen Bogen über die komplette Bandbreite menschlicher Gefühlszustände, mit Mut zur Zerbrechlichkeit, zu leisen Tönen und trotzdem immer wieder einfach auch nur zum Kaputtlachen. Ein Muss für alle Freunde intelligenter deutscher Songs, live noch tausendmal intensiver als von CD, MP3, youtube oder was auch immer...
FR / 30.11. / 21:00 / MK
MONTREAL
SA / 1.12. / 21:00 / HsD
POTHEAD
neue CD "Pottersville"


Fotos Johnny Trash
Es begab sich zu einer Zeit, da die gesamte Musikwelt nur noch von Grunge faselte, und so gut wie jeder Musiker, der seinem Instrument schon einmal einen geraden Ton entlockte, nach Seattle aufbrach, um dort sein Stück vom Kuchen zu bekommen ...
... da gingen zwei schräge Vögel aus ebendieser Stadt den entgegengesetzten Weg: Brad (Gitarre & Gesang) und Jeff Dope (Bass) wanderten nach Oktoberfestcountry aus, um in aller Ruhe an ihrem eigenen Kram zu basteln. Da ihr damaliger Schlagzeuger keinen Bock auf Germany hat, müssen sie sich in Berlin, ihrer Wahlheimat, einen neuen suchen. Fündig wurden sie in Sebastian Meyer, der seitdem bei Pothead die Sticks schwingt.
Typisch Pothead sind die tiefen Gitarrenakkorde und die wummernden Bassläufe, die eine perfekte Grundlage für Brads charismatischen Gesang bilden.
DO / 6.12. / 20:00 / MK
THE FUCK HORNISSCHEN ORCHESTRA

Pferde und Zivilisationskritik, Naturlyrik und Eisenbahnromantik, Pathos, Pompösität und Peinlichkeiten – das sind: THE FUCK HORNISSCHEN ORCHESTRA!Das wiederum sind Julius Fischer und Christian Meyer. Beide kommen vom Poetry Slam und aus dem tiefsten Sachsen (Leipzig und Dresden). Und dorthin fahren sie auch wieder zurück, aber nicht ohne eine Show abzuliefern, die sich gewaschen hat. Auch in ihrem zweiten Programm, »nach glanz trachten«,quatschen, dichten, singen, rappen und sinnieren die beiden jungen Helden des Alltags im Polyesterzwirn wieder »wundervoll verdreht, aber eben nicht nur blödelnd« (Die Welt), untermalt von zarten Gitarrenriffs und perfekt choreographiertem Ausdruckstanz.
Dafür wurde der Stubenarrest gelockert:
NDR ComedyContest, Quatsch Comedy Club, Nightwash …
Das sagen andere:
»Großartig!« (taz)
»Müll!« (Karl Dall)
»Die Jungs verbreiteten Heiterkeit zwischen Intellektualismus und totalem Schwachsinn. Was genial war. Äusserst.« (Das Kulturmagazin Luzern)
»An Skurrilität wohl kaum zu überbieten« (Hamburger Morgenpost)
FR / 7.12. / 21:00 / HsD
HENRIK FREISCHLADER

SA / 8.12. / 21:00 / HsD
FIDDLER'S GREEN
ACHTUNG das Konzert von FIDDLER’S GREEN wird auf Grund eines Trauerfalls auf Herbst verlegt. Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, der Esatztermin wird nächste Woche bekannt gegeben.

"Wall Of Folk" Tour 2012
Diese Typen rocken! Und das seit mehr als zwei Jahrzehnten schon! Vom ewigen Undergroundtipp haben sich FIDDLER'S GREEN zu der Institution Deutschlands in Sachen Folkrock gemausert. Und dabei werden keineswegs verstaubte Traditionen wiederbelebt - vielmehr kitzeln die sechs Musiker das Wesentliche aus diesem doch vielseitigen Genre heraus und mischen das mit ihrer ureigenen Energie. Und vom waschechten Folkie über die pogotanzende Punklady bis zum erstaunten Metalfan tanzt sich das Publikum regelmäßig schweißnass.
FR / 14.12. / 21:00 / HsD
WOLF MAAHN & BAND
Weihnachtskonzert 2012

>> zur Internetseite
Seit über 25 Jahren setzt er immer wieder erfolgreich Impulse in der deutschen Musikszene. Und was er auch macht - Rock oder R&B, laut oder leise, elektrisch oder akustisch - er tut es mit Leib und Seele und bleibt 100% authentisch. Und es läuft gut für WOLF MAAHN, deutsche Rocklegende und Zaubermeister des R&B gefärbten Rock.
FR / 28.12. / 21:00 / HsD
DRITTE WAHL

Die Rostocker Punk-Band Dritte Wahl (auch: 3. Wahl) trat zum ersten Mal 1988 auf. In Ur-Besetzung spielten sie mit Busch'n (Marko Busch) als Frontmann und Holm am Bass, der die Band aber 1991 verließ. In der Trio-Besetzung mit Busch'n (Gesang, Bass), Gunnar (Gitarre, Gesang) und Krel (Gesang, Schlagzeug) erlangten sie deutschlandweite Bekanntheit und große Erfolge in der deutschen Punkszene. Dritte Wahl spielen Deutschpunk mit deutlichen Metal-Einflüssen und singen sehr direkte, politisch-kämpferische, linksradikale Texte, für die es zu DDR-Zeiten die damals üblichen staatlichen Repressalien gab. Am 17. Januar 2005 verstarb der 35-jährige Busch'n an Magenkrebs. Die verbleibenden Mitglieder wollten die Band nicht auflösen, sondern ihre Karriere fortsetzen (dies war auch ein ausdrücklicher Wunsch von Busch'n). Seit dem 19. April 2005 spielt nun Stefan, der zuvor bei den Crushing Caspars Gitarre spielte, den Bass. Es existieren heute neun offizielle Studio-Alben, sowie eine Doppel-Live-CD und zwei Live-Videos. 1998 gründete die Band ein eigenes Label mit dem Namen Rausch Records, das später in Dritte Wahl Records umbenannt wurde.
SA / 29.12. / 21:00 / HsD
JUNIMOND & THE HORSES (Neil Young Cover)


PRÄSENTATION DER NEUEN CD „Live in Fresenhagen“
JUNIMOND, die Rio Reiser Hommage
Ein Höhepunkt im Schaffen der Band, war ivor zwei Jahren ein hoch gelobtes Konzert in Fresenhagen (hier lebte und starb Rio Reiser), das durch eine persönliche Einladung von Rio`s Bruder zu Stande kam. Freuen wir uns also auf ein energiegeladenes Konzert, welches nicht nur Rio Reiser Fans begeistern wird.
Die neue CD der Band beinhaltet fast ausschließlich Material von Rio Reiser und Ton Steine Scherben, welches im legendären Fresenhagen in Nordfriesland aufgenommen wurde. Im Gewerkschaftshaus wird die komplette CD live präsentiert.
Die Band JUNIMOND ist ein Ableger der Thüringer Kult-Kapelle KIRSCHE & CO.
1996, kurz nach Rio Reisers Tod, reifte die Idee, ein paar Gedenk- Konzerte zu geben. Ein Gedanke, der nahe lag, da zum einen seit Gründung der Band vor über 25 Jahren immer wieder vereinzelt Ton Steine Scherben Songs gespielt wurden, zum anderen, weil Kirsche nicht nur ein Rio Fan der ersten Stunde ist, sondern die Stimmlagen sich ziemlich ähneln. Die Fangemeinde und die damit verbundene Nachfrage wuchs rasant. Aus dem zeitlich begrenzten Projekt wurde eine Band, die noch heute quer durch Deutschland tourt. Mit Leidenschaft, authentisch und ungezügelt interpretieren sie das Solowerk des Meisters sowie die TSS-Songs.
THE HORSES: play Neil Young --- Rock and Roll will never die!

FR / 18.5. / 21:00 / MK:
Greg MacPherson & Band (CAN)

Er hat als Totengräber gearbeitet, als Hausmeister, Holzfäller und als Trucker - und das waren nur die guten Jobs ...
MI / 30.5. / 21:00 / MK:
Rich Hopkins & Luminarios

Die Luminarios auf Buried Treasures sind zumeist ein Quintett: Rich Hopkins (Guitars, Vocals), Lisa Novak (Backing ...
FR / 1.6. / 21:00 / MK:
The Flying Eyes (USA)
